Dramatische Unterversorgung traumatisierter Geflüchteter
Caritas warnt zum Weltflüchtlingstag vor dramatischer Versorgungslage bei traumatisierten Menschen Köln.
In einem Interview mit der Zeitschrift Caritas in NRW berichtet unsere Kollegin Zwan Karim, Leiterin des Kölner Caritas-Therapiezentrums für Menschen nach Folter und Flucht, von erschreckenden Zahlen: „Etwa 30 Pro-zent der Geflüchteten entwickeln eine posttraumatische Belastungs-störung, 40 Prozent leiden unter depressiven Symptomen.“ Besonders betroffen seien Kinder und Jugendliche, deren psychische Belastung durch unsichere Wohnsituationen, Ausgrenzung und fehlende Strukturen noch verschärft werde.
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